Opferfest 2016

Die islamischen Religionsgemeinschaften DITIB, IFB und SCHURA laden zur gemeinsamen Feier

Die gemeinsame Feier des Opferfestes der islamischen Religionsgemeinschaften DITIB, IFB und SCHURA findet dieses Jahr am Sonntag, dem 18. September 2016, in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Kristal Event Palast (ehem. Waldau Theater) Waller Heerstraße 165, 28219 Bremen statt.  
Neben Koranrezitationen und Grußworten gibt es Speis und Trank für alle Gäste sowie ein buntes Programm für die Kinder.

Das Organisationskomitee rechnet mit über 1.000 Teilnehmern. Für die islamischen Religionsgemeinschaften stellt das Begehen des Opferfestes auch ein Akt der Zusammengehörigkeit und Einheit der Muslime in Bremen dar.

„Und haltet fest am Seil Allahs, allesamt, und spaltet euch nicht [...]" (Heiliger Qur'an, Sure 3, Vers 103)

 Wir vertrauen auf Allah den Erhabenen, in dessen Rechtleitung unsere Seelen sich befinden. Darin ist der Prophet Abraham uns Muslimen ein großes Vorbild. Alle monotheistischen Religionen kennen die Überlieferung, nach der Abraham aus Liebe und Vertrauen zu Gott sogar bereit war, seinen Sohn zu opfern. Gott aber hielt ihn aus Barmherzigkeit im letzten Moment von der Tat ab und ließ ihn ein Tier als Opfergabe darbringen.

 Im Gedenken an die Geschichte Abrahams und seines Sohnes Ismail schlachten Muslime anlässlich des Opferfestes auch heutzutage ein Tier und spenden davon an Verwandte, Freunde sowie Bedürftige. Die Gläubigen versammeln sich außerdem zum Gebet, besuchen und beschenken einander.

 Das Opferfest - auf Arabisch "Eid-ul-Adha" - ist neben dem Ramadan-Fest das zweite große Fest im Islam und außerdem Teil der Hadsch (Pilgerfahrt) nach Mekka. Es geht über vier Tage; dieses Jahr von Montag, dem 12. September bis Donnerstag, dem 15. September.

Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags zwischen den islamischen Religionsgemeinschaften und dem Land Bremen, haben die muslimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht, sich für das Opferfestgebet von der Arbeit befreien zu lassen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, solchen Anträgen stattzugeben, wenn der Betriebsablauf nicht gravierend gestört wird. Auch Schülerinnen und Schülern steht das Recht zu, sich an einem der Feiertage vom Schulunterricht befreien zu lassen.

 

Bremer Integrationswoche 2016

Auch in diesem Jahr ist die Schura Bremen mit verschiedenen Aktionen bei der Bremer Integrationswoche dabei.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und ganz besonders auf Euren Input!

Folgende Veranstaltungen stehen zur Auswahl: 

  • Rassismus im Alltag - Vortrag von Taner Aksoy 
    Montag, 5. September 2016, 17:00 Uhr
    Sonneberger Str. 18, 28329 Bremen

  • Geschichte des Islam in Bremen 
    5. - 10. September 2016, 18:00 bis 20:00 Uhr 
    Sonneberger Str. 18, 28329 Bremen 
    Bilderausstellung zur Entwicklung des Islams in Bremen 

  • Suppenzelt für Obdachlose und Flüchtlinge 
    Dienstag, 6. September 2016, 17:00 bis 19:00 Uhr 
    Bahnhofsvorplatz (vor dem Überseemuseum)
    Es werden kostenlose Suppenportionen an Obdachlose und
    Flüchtlinge verteilt

  • Präventionsprojekt ,,Pro Islam - Gegen Radikalisierung und 
    Extremismus - Al-Etidal"
    Dienstag, 6. September 2016, 17:00 Uhr 
    Schura Projektbüro, Goosestr. 25, 28237 Bremen
    Informationsveranstaltung des Projektes ,,Pro Islam - Gegen Radikalisierung
    und Extremismus - Al-Etidal"

  • Interkulturelle Öffnung - Chancengleichheit in Betrieben und Verwaltung 
    Mittwoch, 7. September 2016, 18:00 Uhr 
    Sonnebergerstr. 18, 28329 Bremen 
    Nach einem kleinen Input zum Thema werden u.a. folgende
    Fragen diskutiert: Welchen Beitrag können muslimische Frauen in Betrieben leisten, 
    und warum ist es schwer, trotz ,,Interkultureller Öffnung", qualifizierten muslimischen Frauen einen Platz in Betrieben zu gewähren? Eine Veranstaltung von Frauen für Frauen. 

  • Muslimischer Wohlfahrtsverband - wo geht es hin? - Vortrag von Samy Charchira
    Donnerstag, 8. September 2016, 18:00 Uhr 
    Sonneberger Str. 18, 28329 Bremen

  • Tag der offenen Moschee 
    Freitag, 9. September 2016, ab 13:00 Uhr (Beginn des Freitagsgebetes ca. 13:40 Uhr) 
    - Fatih Moschee: Stapelfeldstr. 9, 28237 Bremen 
    - DAAWA Moschee: Hohentorstr. 71, 28199 Bremen 
    - Dr. Zeynel Abidin Moschee: Lüssumer Straße 7, 28779 Bremen 
    Freitagspredigt und offene Gesprächsrunden in diesen drei großen Bremer Moscheen. 

  • Islambild in den Medien - Vortrag von Dr. Sabine Schiffer
    Freitag, 9. September 2016, 19:00 Uhr 
    Sonneberger Str. 18, 28329 Bremen
    Vortrag über die Darstellung des Islams in den Medien und Islamophobie 

  • Kulturveranstaltung mit Flüchtlingen 
    Samstag, 10. September 2016, 18:00 Uhr 
    Bürgerhaus Hemelingen, Godehardstr. 4, 28309 Bremen
    Eine Veranstaltung mit Gesang, Gedichten und Erzählungen von Flüchtlingen sowie
    einem Vortrag zur muslimischen Flüchtlingsarbeit

Pressemitteilung: Schura verurteilt terroristische Aktivitäten jeglicher Art

Die Attentate in der ganzen Welt reißen nicht ab. Mit Entsetzen beobachtet die Schura Bremen die jüngsten Ereignisse und verurteilt die Terrorverbrechen aufs Schärfste. „Sie sind verabscheuungswürdig und zutiefst besorgniserregend”, sagt Generalsekretär Murat Çelik. 

Terrorismus ist zu einem globalen Problem geworden, das keine Grenzen kennt. Die Schura Bremen fordert erneut ein internationales Vorgehen, um dem Terror entgegenzuwirken. Auf lokaler Ebene appelliert die Schura an die Bremer Bürgerinnen und Bürger, zusammenzuhalten und durch gemeinsame Projekte und friedvolles Miteinander zu zeigen, dass wir nicht untereinander Missgunst hegen und Zwietracht stiften.

Jüngst kamen bei Terroranschlägen in Istanbul, Nizza und Würzburg insgesamt mehrere hundert Menschen ums Leben und ebenso viele wurden (teils schwer) verletzt. Neben körperlichen Blessuren tragen Opfer sowie Zeugen jeglicher Gewalt auch seelische Schäden davon. Unsere Gebete gelten allen Betroffenen und Hinterbliebenen.

Auch der Putschversuch in der Türkei soll nicht unerwähnt bleiben. Die Schura Bremen möchte diesbezüglich ihre Verbundenheit zur Demokratie zum Ausdruck bringen und verurteilt aufs Schärfste den gewaltsamen Putschversuch. Wir trauern um die mehr als 200 unschuldigen Zivilisten, die getötet wurden.

Pressemitteilung: Ramadan-Empfang im Bremer Rathaus

Zum 19. Mal in Folge fand gestern der traditionelle Empfang zum Ramadanfest im Bremer Rathaus statt. Mehr als 300 Gäste verschiedener Konfessionen nahmen an der Veranstaltung teil.

Neben der Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Frau Karoline Linnert, Herrn Mustafa Yavuz (Vorsitzender Schura Bremen), Herrn Dr. Grigori Pantijelew (Jüdische Gemeinde) und Herrn Propst Dr. Martin Schomaker (Katholische Kirche) waren etliche weitere Vertreter aus Politik und Gesellschaft der Einladung in die Obere Rathaushalle gefolgt. 

Frau Helai Orya, Vorstandsmitglied der Schura Bremen, führte durch den Abend, der mit einer Koranrezitation von Herrn Hamid Yusufi (Ehl-i-Beyt Kulturgemeinde) zur Thematik des Fastens eingeleitet wurde (Sure 2, Verse 183-185).  Es folgten Grußworte durch Frau Karoline Linnert, Herrn Mustafa Yavuz sowie die jüdische Gemeinde und die Kirchen. Hierbei wurden vor allem die Bedeutung gegenseitiger Wertschätzung und die gesellschaftliche Verantwortung eines jeden Einzelnen betont. Die Menschlichkeit stehe im Fokus und dürfe nicht durch Hass und Zwietracht außer Acht gelassen werden. 
Herr Mustafa Yavuz wies des Weiteren auf die Wichtigkeit eines islamischen Wohlfahrtsverbandes hin und appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, sich der Flüchtlingssituation anzunehmen. 

Künstlerische Darbietungen gab es von zwei Kinderchören: Zum einen präsentierte der Kinderchor der muslimischen Gemeinden (Fatih Moschee Bremen, IGMG Hemelingen Kuba Moschee, IGMG Huchting Aya Sofiya Moschee und Bremerhaven Fatih Moschee) zwei Lieder, in denen es u.a. um die Liebe zum Propheten Muhammad ging (Allahs Friede und Segen auf ihm). Zum anderen machte ein syrisches Geschwister-Trio in ihrem mehrsprachigen Gesang auf die Wichtigkeit einer sorglosen Kindheit aufmerksam. Alle Kinder bekamen nach ihren Auftritten Geschenke und Blumen durch Vertreter der Schura Bremen überreicht.

Das Programm wurde abgerundet mit einem deutschsprachigen Bittgebet von Herrn Marouan Bedoui (Mitglied des Arbeitskreises der Schura Bremen sowie der Daawa Moschee in der Neustadt), in welchem er Allah den Erhabenen u.a. um Frieden in unseren Herzen sowie um Verständnis und Rechtschaffenheit zwischen den Völkern und auf dieser Erde bat. Anschließend gab es Speis und Trank für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 

Die Schura Bremen bedankt sich beim Bremer Senat für den herzlichen Empfang und bei den Bremer Bürgerinnen und Bürgern für die rege Beteiligung. Auch denjenigen, die wegen Überbelastung der Rathaushalle nicht mehr an der Veranstaltung teilnehmen konnten, sprechen wir unseren Dank aus. Die organisierenden Parteien werden sich bemühen, für den Id-Empfang 2017 diesbezüglich eine Lösung zu finden.

 

 

Pressemitteilung: Kinderfest für Flüchtlingsfamilien am 10. Juli fand großen Zuspruch

Die Schura Bremen hat anlässlich des diesjährigen Id-ul-Fitr (Fastenbrechenfest nach Ramadan) ein Kinderfest organisiert, gemeinsam mit der Jugendabteilung der Bremer Fatih Moschee.

Vergangenen Sonntag genossen mehr als 300 Gäste, darunter viele Flüchtlingsfamilien, das kostenlose Spiel- und Essensangebot unter freiem Himmel vor der Fatih Moschee. Bei Tee und türkischer Pizza fühlten sich auch die Eltern sichtlich wohl. Neben Hüpfburgen waren Geschenke zum Id ein weiteres Highlight für die Kinder. Die Schura Bremen bedankt sich bei allen Helfern - insbesondere der Jugendabteilung der Fatih Moschee - und Teilnehmern für das gelungene Fest.

Die Schura Bremen wünscht sich für die Zukunft weitere derartige Kooperationen und Veranstaltungen, um gerade Kindern aus Flüchtlingsfamilien ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

 

Pressemitteilung: Schura Bremen zu Gast bei Flüchtlingen

Anlässlich des diesjährigen Eid-ul-Fitr hat die Schura Bremen am Donnerstag, dem 7. Juli, drei Flüchtlingsheime besucht. Vor Ort verteilten Vorstandsmitglieder sowie Mitarbeiter des Präventionsprojektes Pro Islam – AL-E´TIDAL vertraute Süßigkeiten wie Baklawa an die Kinder, welche diese nach anfänglicher Schüchternheit dankend annahmen. Die Schura Bremen lud die Bewohner der Einrichtungen sowohl zum Kinderfest (Sonntag, 10. Juli, von 12:30-18-00, Stapelfeldtstr. 9, 28237 Bremen) in die Fatih Moschee als auch zum Ramadan-Empfang (Dienstag, 12. Juli, ab 18 Uhr) ins Rathaus ein.

In gemütlicher Atmosphäre traten die Besucher in den Austausch mit Bewohnern und Heimleitern. Es wurden neben all der Freude auch kritische Themen angesprochen. Es mangele an Übersetzern, weshalb die Bewältigung alltäglicher Probleme nur langsam vorangehe. Auch die Job- sowie Wohnungssuche sei eine große Schwierigkeit; viele Familien teilen sich ein oder zwei Zimmer. Der Schulbesuch der Kinder wurde ebenfalls thematisiert.

Die Schura Bremen wünscht sich in Anbetracht der Situation für die Zukunft mehr Kooperationsmöglichkeiten mit den Heimen und möchte u.a. bei Übersetzungen und Unternehmungen unterstützen.

Pressemitteilung: Fest des Fastenbrechens (Id-ul-Fitr) 2016

Nach einmonatigem Fasten begehen die Muslime am Dienstag, dem 5. Juli 2016, das dreitägige Fest des Fastenbrechens. Das Festgebet findet ab circa 06:00 Uhr in den Moscheen statt. 

Die Schura erinnert die Bremer Betriebe an die Feiertagsregelung, wonach gem. §§ 8 und 9 Bremisches Sonn- und Feiertagsgesetz muslimischen Arbeitnehmern und Beschäftigten, soweit keine betriebliche Notwendigkeiten entgegenstehen, die Teilnahme am Gebet und die Feier am ersten Tag im familiären Kreis zu ermöglichen ist.

Die Schura Bremen wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Id-ul-Fitr (Ramadanfest). Wir danken Allah dem Erhabenen, dass Er uns die Gunst erwiesen hat, den Monat Ramadan zu begehen. Dieser Monat ist nicht nur die Zeit der Enthaltsamkeit und des Verzichts auf jegliche Nahrung von der Morgendämmerung bis zum Einbruch der Dunkelheit, sondern auch die Zeit der Besinnung und des Gebens bzw. Teilens. So haben wir unser Mahl zum abendlichen Fastenbrechen dieses Jahr privat und in unseren Gemeinden nicht nur mit unseren Verwandten, Freunden und Nachbarn, sondern vor allem in großen Mengen auch mit unseren neuen Mitbürgern, den Flüchtlingen, geteilt.

Unser Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen auf ihm) sagte: Der Beste unter den Menschen ist derjenige, der den Menschen am nützlichsten ist. In diesem Sinne möchten wir die Bremer Muslime anhalten, auch über den Monat Ramadan hinaus, anderen Menschen Gutes zu tun. Und was immer ihr an Gutem tut, wahrlich, Allah weiß es wohl. (Qur'an, Sure 2, Vers 215)

Die Schura Bremen geht mit gutem Beispiel voran, während auf der einen Seite an der Gründung eines islamischen Wohlfahrtverbandes gearbeitet wird, lädt die Schura insbesondere Flüchtlingsfamilien mit Kindern gemeinsam mit der Jugendabteilung der Fatih Moschee - anlässlich des Id-ul-Fitr - am 10. Juli 2016, in der Zeit von 12:30 bis 18:00 Uhrzum Kinderfest in die Fatih Moschee (Stapelfeldstraße 9, 28237 Bremen) ein. Bei Spiel und Spaß werden den Kindern neben kostenlosem Verzehr auch kleine Geschenke überreicht!

Der traditionelle Ramadan-Empfang im Rathaus findet dieses Jahr am Dienstag, dem 12. Juli, um 18:00 Uhr in der Oberen Rathaushalle statt. Neben einer Quranrezitation mit Übersetzung werden Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Frau Karoline Linnert sowie der Schuravorsitzende Herr Mustafa Yavuz Grußworte an die Teilnehmer richten. Das Programm wird mit dem Auftritt eines Kinderchores und einem Gedichtvortrag abgerundet. Anschließend gibt es ein Buffet für die Gäste.

 

Ramadan Kareem

„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage fasten. Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen, damit ihr die Frist vollendet und Allah rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein.” (Heiliger Koran, Sure 2, Vers 185)

Liebe Geschwister im Islam, die Schura Bremen wünscht Euch und Ihnen einen gesegneten Ramadan!

Das Fasten in diesem Monat ist verpflichtend für jeden Muslim. Doch nicht jede Pflicht birgt etwas Negatives - im Gegenteil! Alles, was Allah der Erhabene uns aufträgt, ist nur zu unserem Besten.

Schon die Propheten, wie Moses, Jesus und Muhammad (Allahs Friede und Segen auf ihnen), haben in langen Fastenzeiten zu den Grundordnungen des menschlichen Daseins gefunden. Sie waren eins mit sich und wurden nicht durch Unterbrechungen wie die Nahrungsaufnahme abgelenkt.

Genauso, liebe Geschwister, sollen auch wir als die heutige Ummah uns im Ramadan „spirituell auftanken”. Das Gebet ist die Nahrung der Seele und hilft uns dabei, auf sonstige Nahrung zu verzichten.

Möge Allah der Erhabene unser Fasten annehmen und uns mit dem Paradies belohnen. Amin.

Der Gesandte Allahs (s) sagte: „Allah sagte: ‚Jede Tat des Sohn Adams ist für ihn selbst, außer das Fasten; es ist für Mich und ich werde es belohnen...‘" (Al-Bukhari & Muslim)

 

Schura Bremen erschüttert über Vorfälle in Brüssel

Die Schura Bremen verurteilt die Anschläge in Brüssel - sowie in Ankara und Istanbul - aufs Schärfste. Wir sind erschüttert über die Ereignisse und nehmen Anteil an der Trauer um die Opfer und die Hinterbliebenen.

Terrorismus geht uns alle etwas an; es ist zu einem globalen Problem geworden, das keine Grenzen kennt. Die Schura Bremen fordert ein internationales Vorgehen, um dem Terror mit geballten Kräften entgegenzuwirken.

„Und Allah lädt ein zum Haus des Friedens...“ (Koran, Sure 10, Vers 25). Ein friedlicher Umgang miteinander spielt eine zentrale Rolle im Glauben. Die Schura Bremen ruft daher die muslimische Gesellschaft dazu auf, Negatives durch Positives zu ersetzen. Mit sozialen Projekten und guten Taten kann jeder Einzelne ein Zeichen setzen und - dem Terror zum Trotz - seinen Beitrag leisten, um den Frieden als unser aller kostbarstes Gut zu bewahren.

Neuer Schura Bremen Vorstand gewählt

Mustafa Yavuz wird neuer Vorstandsvorsitzender

Die Mitglieder der Islamischen Religionsgemeinschaft SCHURA Bremen wählten heute am 31. Januar 2016, im Rahmen der vierten ordentlichen Mitgliederversammlung Mustafa Yavuz einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden.

Der 50 -jährige Dipl. Sozialpädagoge folgt nach einer Abstinenz von einer Wahlperiode seinem Vorgänger Ismail Baser nach, der einer Wiederwahl nicht zur Verfügung stand.

Yavuz stand bereits in den Jahren 2009 bis 2013 dem Schuravorstand vor und hatte erheblich dazu beigetragen, dass die islamische Religionsgemeinschaft einen Staatsvertrag mit dem Land Bremen abgeschlossen hat.

"Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen in der Schura und bin davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Vorstand und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die ein festes Standbein in der hiesigen Gesellschaft haben, die erfolgreiche Arbeit der Schura fortsetzen und weiter voranbringen", sagte Yavuz nach seiner Wahl.

In seiner Antrittsrede würdigte Yavuz die Arbeit des bisherigen Vorsitzenden Ismail Baser und wies darauf hin, die im Bereich der Wohlverbandspflege bereits ehrenamtlich begonnenen Arbeiten institutionalisiert und professionalisiert mit hauptamtlich beschäftigten Mitarbeitern fortzuführen und in weitere Tätigkeitsbereiche auszudehnen. Perspektivisch sei die Gründung eines muslimisch/islamischen Wohlfahrtsverbandes unabdingbar und habe für die kommende Amtsperiode Priorität. Die Schura werde dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiern und genieße mittlerweile nicht nur in der muslimischen Community, sondern auch in der Politik, Verwaltung sowie Medien Respekt und diene als ständiger Ansprechpartner. Die Anerkennung der SCHURA als Körperschaft des öffentlichen Rechts bleibe daher ein wichtiges Ziel. 

Dem neuen Schuravorstand gehören neben dem Vorstandsvorsitzenden Yavuz, die drei stellvertretenden Vorsitzenden Zain Sammar, Sanver Coban und Ayla Karagöz-Ekinci, der Generalsekretär Murat Celik, der Schatzmeister Ali Gündüz sowie die Beisitzer Betül Ekici, Nurtekin Tepe, Alioune Niang und Helai Orya an. Damit sind im Vorstand zum ersten Mal drei weibliche Mitglieder vertreten.